bank story #04/2020

bank story #04/2020

Vier Sessions – Vier Seen

Inhaltsverzeichnis


Vorwort: "Neues Jahr - neue Baitz“

Der recht milde Winter ist nun endgültig vorbei und viele Gewässer wurden heuer durchgehend beangelt. Dies war möglich, da sich Eis nur selten bis wenig bildete. Für unsere Teamer ging es Mitte März das erste Mal raus ans Wasser.

Marco und Daniel waren auf einer alten Schottergrube unterwegs und Jürgen an einem komplett neu angelegten/sanierten ehemaligen Zuchtsee mit knapp 17 Hektar Wasserfläche. Markus verbrachte einige Tage an einem öffentlichen See und Daniel war ein zweites Mal mit seiner Freundin, für ein Wochenende an einer anderen Kiesgrube unterwegs, wo er schon als Kind geangelt hatte.

Zusammenfassend gesagt, wir angelten auf vier unterschiedlichen Gewässern, um zu beweisen, dass unsere neuen Baitz universell einsetzbar sind. Bei keiner Session wurde vorab gefüttert. Es ist uns wichtig, dass die Köder auch kurzfristig fangen und nicht erst nach langen Futterkampagnen von den Fischen angenommen werden.

Diese Bank Story ist aufgrund der aktuellen Situation etwas länger, damit du auch jetzt in dieser schwierigen Zeit etwas Schönes zu lesen hast. Viel Spaß beim Durchstöbern!


Teil1: Die „alte Schottergrube“

Daniel und ich hatten geplant, Mitte März für zwei Nächte an unser neues Jahreskartengewässer zu fahren.

Gesagt, getan. Daniel war nach dem Essen schon gegen 14 Uhr am Wasser und machte seine Ruten im strömenden Regen scharf. Ich kam beruflich erst später heim und war leider erst gegen 19 Uhr am See. Da ich es vorziehe, meine Montagen immer perfekt abzulegen, beschloss ich, alles soweit vorzubereiten, dass ich am nächsten Morgen beim ersten Sonnenlicht starten kann. Außerdem wollte ich mit dem Boot nicht über die Spots von Daniel fahren, um keine Fische zu verscheuchen. Des Weiteren konnte ich ihn auch beim Fotografieren etc. unterstützen, sollte die Nacht einen Fisch bringen. Die Situation am Wasser einzuschätzen fiel uns schwer, da wir unsere neuen Baitz mit im Gepäck hatten und das Gewässer auch eher unbekannt für uns war.

Baitz mounted on the rig!
Hier fischten wir eine für uns neuartige Rig Variante, welche sehr resistent gegen das Verdrehen des Haares durch Kleinfische ist. So konnten wir sicher sein, dass das Rig immer perfekt liegt. Als Haken kann man auch einen Curve Shank verwenden.
Ready rigs.
Die Rigs liegen bereit.
Baitz.
Baitz.
Die Waffen sind scharf.

Die erste Nachthälfte verlief recht ruhig. Gegen 01:00 Uhr waren wir kurz munter und grübelten ein wenig, da andere Fischer die Tage zuvor an diesem Gewässer schon recht gute Fänge vorweisen konnten. Kurz wieder eingenickt und um 01:30 Uhr dann der erste Dauerton von insgesamt sechs weiteren Fischen in der zweiten Nachthälfte. Davon konnte Daniel fünf Fische bis über 25kg landen. An Schlaf war da nicht mehr zu denken und es war eine Nacht, die definitiv in Erinnerung bleiben wird. Somit wussten wir, die neuen Murmeln sind super und werden von den Fischen angenommen!

Retainer slings.
Die letzten Stunden waren intensiv.
First one over 22kg/48lbs.
Der Erste, der starken Serie, mit über 22kg.
Sehr markanter Fisch durch die fast fehlende Brustflosse.
Voller Einsatz, um das perfekte Foto zu knipsen.
Einer der großen Schuppi`s, die im See beheimatet sind, welcher die 25kg Marke knackte.
Zu Mittag gab es mal eine Stärkung und danach einen kurzen Mittagsschlaf.
Daniel‘s wichtigste Komponenten auf einem Schlag.

Der Tag verging dann ohne Aktion und bevor es finster wurde, lagen alle Ruten wieder mit frischen Ködern auf den Spots. Frische Baitz daher, weil sich in dem Gewässer sehr viele Karauschen tummeln, und wir für die Nacht sicherstellen wollten, dass die Köder noch hielten. Das Angeln mit Ködern, welche kleiner sind als 20mm, war fast unmöglich. Daher montierten wir entweder zweimal 20mm Sinker oder Schneemänner mit 20mm plus 16mm.

Beim nächsten Trip werden wir auf jeden Fall auch mit 26mm Boilies und Hardhook Baitz angeln, um den Plagegeistern keine Chance zu geben.

Die nächste Nacht war sternenklar und deutlich kühler, mit Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes. Nur gut, dass uns gegen Mitternacht das Gas für unsere Heizung ausging und ich nur meine dünne Decke vom Sleeping System dabeihatte – Shit Happens! Leider wirkte sich der Temperatursturz auch auf die Fische aus und es ging in der Nacht nur eine Rute ab.

Am nächsten Tag strahlend blauer Himmel und keine Wolke weit und breit. Auf der gegenüberliegenden Seite des Sees ragten einige umgestürzte Bäume ins Wasser und genau in dem Bereich beobachteten wir auch einige Fische, welche sich an der Oberfläche zeigten. Somit war für uns alles klar. Die Fische zogen vom Freiwassser zu den Randzonen. Jeder schnappte sich eine Rute und positionierte sie am gegenüberliegenden Ufer in der Nähe der Bäume. Dazu eine Handvoll Boilies und ein paar Partikel. In den nächsten drei Stunden konnten so noch drei Fische überlistet werden.

Gezielt platzierte Fallen vor den Bäumen brachten noch die letzten Fische des Trips.
Kein seltenes Bild von Daniel, die Rute war wieder einmal krumm und der Plan ging auf.
Auch ich konnte den Schneider abwehren.
Die Perle des Trips.
Die Baitz nach einer Nacht im kalten Wasser, man erkennt gut, wie sie arbeiten.

Wir traten dann gegen Mittag die Heimreise an. Alles in allem war die Session ein voller Erfolg und die neuen Baitz überzeugten auf voller Linie. Wir konnten mit beiden Geschmacksrichtungen Fische fangen und sind davon überzeugt, dass noch viele weitere folgen werden.

Tight lines,
Marco


Teil 2: Kiesgrube mit Altholz

Zeitgleich mit Marco, Daniel und Jürgen, war auch ich am Wasser, um die ersten Sonnenstunden zu genießen. Natürlich auch, weil ich schon so gespannt auf das Probieren der neuen Baitz war. Was soll ich sagen, ich bin BEGEISTERT!

Ein guter Freund und ich entschieden uns, für eine Kiesgrube mit zirka 8ha. Voller Tatendrang begannen wir mit der Suche nach geeigneten Spots und bestückten unsere Rigs mit den neuen Murmeln. Anstelle einer herkömmlichen Ködernadel verwende ich nun schon seit längerem die innovative Ködernadel. Sie ist praktisch ein Teil meiner Tackle-Box geworden und nicht mehr wegzudenken - kann ich nur empfehlen!

Zurück zum See: Da der Grund mit Altholz übersäht ist, war es alles andere als einfach, gute Stellen zu finden. Am Boot, bewaffnet mit Klopfstange und Poolbrille, versuchten wir in den seichten Stellen des Sees fündig zu werden, was uns auch gelang.

Die erste Nacht brach herein und wir konnten die ersten Flossenträger auf die Matte legen. Weitere folgten und zu unserem Glück überschritt einer auch die 15kg-Marke. Alles in Allem war die kurze Session ein voller Erfolg. Die neuen Baitz funktionieren, das Vertrauen ist da, der Frühling kann kommen!

#bepartoftherevolution
Markus


Teil 3: Privatsee

Nach dem ersten Test der Baitz am vergangenen Wochenende mit Marco, verschlug es mich eine Woche darauf für drei Tage mit meiner Freundin an mein Hausgewässer. Ebenfalls eine sehr alte Schottergrube mit ca. 4 Hektar Wasserfläche und einem guten Bestand an Karpfen. Das durchschnittliche Gewicht schätze ich auf zirka 12 bis 14kg.

Ohne große Erwartungen startete ich in die Session und war gespannt, was wohl in den kommenden 48 Stunden passieren wird. In der ersten Nacht habe ich die Ruten um ca. 2 Uhr nicht mehr ausgelegt – ich hatte keine ruhige Minute! Vom Nachmittag weg konnte ich 8 Fische fangen und sogar einen mit über 20kg. Das ist an dem Gewässer eine Seltenheit.

Einer der wenigen großen Fische vom Gewässer.
Als die Sonne sich zeigte, heulte der RX+ wieder auf.

Gegen Mittag fuhr ich sogar zu Marco, um seine letzten Baitz zu holen, denn ich hatte keine mehr – leergefischt 😊 ! Auch meine Freundin unterstützte mich beim Drillen. Es ging Schlag auf Schlag.

Nachschub der Baitz.
Gesoakt im original Liquid – eine Macht.
Hier zu sehen die zweite Sorte im eigenen Liquid!
Melina konnte einige Male drillen.
Frauenpower!

Die zweite Nacht verlief dann ähnlich und ich fischte wieder nicht durch. Nach zwei Nächten hatte ich nun 17 Fische und mein Baitz-Vorrat war aufgebraucht 😊. Auch der zweite Test, an einem völlig anderen Wasser, war für mich wieder ein voller Erfolg.

Tight lines,
Daniel


Teil 4: Pool mit 17 ha

Vorab möchte ich ein paar Worte über den See verlieren. Es handelt sich hierbei um einen alten Zuchtsee (Saazer-See), welcher von Grund auf saniert wurde. Ein aufsteigendes Unternehmen, „Der Koihof“, bestehend aus Marlies, Wolfgang und Philipp, haben es sich zur Aufgabe gemacht, ein Paradies für Karpfenangler zu schaffen. Meiner Meinung nach ist ihnen das auch auf ganzer Linie gelungen! Das folgende kurze Video zeigt den großen See, welcher mit seinen Inseln sehr interessant wirkt. Man sieht, dass noch wenig an Vegetation vorhanden ist, dies wird sich aber rasch ändern, da sehr viele Sträucher, Bäume gesetzt wurden. In ein, zwei Jahren wird hier wohl jeder nach einem Angelplatz trachten, nicht nur wegen der Ausnahmefische, sondern allein der schönen Anlage wegen. Am großen See gibt es ausschließlich Jahreskarten, am zweiten, kleineren See werden jedoch ab Mai 2020 auch Tageskarten für Matchangler angeboten.

Wie bin ich hier vorgegangen?

Erfahrungswerte anderer Angler sind Mangelware, da hier erst seit heuer geangelt werden darf. Deshalb musste ich mir anderwärtig Informationen zum See beschaffen. Wie machte ich das? Indem ich eine Woche vor meinem ersten Trip die Anlage besuchte, um zu sehen ob und vor allem wo sich Fische zeigen. Siehe da, ich konnte ein paar Karpfen steigen sehen, als auch verräterisch aufsteigende Blasen, was fressende Fische vermuten lässt, erspähen. Zu meinem Glück war dieser Platz auch eine Woche später noch frei!

Was für ein Ausblick!

Um so wenig Lärm wie möglich zu machen, damit die Fische nicht verscheucht werden, verwendete ich zu Beginn weder Marker- noch Spod-Rute. Ich nutzte ausschließlich Single PVA-Bags und warf diese in unterschiedliche Richtungen und Distanzen aus. Wie ich diese Bags erstelle, zeige ich euch Schritt für Schritt mit den folgenden Bildern. Ich verwendete ein einfaches Rig, bestehend aus einem Solar 101 der Größe 4, kombiniert mit einem Korda-Kicker der Größe M und gebunden mit einem weichen, geflochtenen Vorfachmaterial. Das Ganze seht ihr im folgenden Bild bestückt mit einem unserer neuen Baitz.

Die innovative Ködernadel in Aktion.
Einfach aber effektiv.

Bevor das jetzt ins PVA-Bag kommt, verwende ich immer einen „High Riser“, da ich schon einmal den Fall hatte, dass sich ein Boiliestück am Haken aufspießte und somit die Rute tot im Wasser lag.

Nun zum Futter. Pro PVA-Bag nehme ich zirka fünf Boilies und bearbeite diese mit dem „Krusher“ von Korda.
Anschließend schütte ich alles in eine kleine Schaufel, um das Bag damit leichter füllen zu können.

Empfehlen kann ich das PVA-Bag von Korda, hier in der Größe M in Verwendung. Meiner Meinung nach das Maximum, um auch noch gute Distanzen werfen zu können und dabei so viel als möglich Futter am Platz zu haben. Zur Erinnerung, ich wollte zu Beginn ja keine Marker- oder Spod-Rute verwenden.
Bevor ich das Rig ins Bag lege, reiße ich beide Seiten des PVA-Bags etwa ein Drittel ein.

Jetzt das Rig mit „High-Riser“ in einer Ecke des Bags platzieren.
Nun mit den zerriebenen Boilies auf zirka zwei Drittel befüllen.

Als Nächstes nehme ich ein wenig von unseren Test-Pelletz und zum Schluss noch den Rest der zerriebenen Boilies.
Jetzt alles gut komprimieren, ein wenig schütteln, hilft dabei. Ich greife das Bag wie in den nächsten Bildern zu erkennen ist an und drehe das Ganze etwa zwei Mal um die Längsachse. Dabei lege ich die Vorfachschnur so, dass sie das Bag mittig verlässt. Fixiert wird das PVA-Bag mit etwas Speichel ^^.
Abschließend lockere ich die Ecken und fixiere sie wiederum. Dadurch entsteht ein sehr kompakt befülltes PVA-Bag, welches sich gut werfen lässt. Wichtig ist dabei, dass mittels Ködernadel oder Ähnlichem kleine Löcher ins PVA-Bag gestochen werden, damit die eingeschlossene Luft leichter entweichen kann und das Säckchen nicht zu stark auftreibt.

Es dauerte nicht lange und mein Erster für 2020 war gelandet 😊 ..!!
Der soll wohl Glück bringen!

Diese Farbe!
Ich konnte einige weitere Runs bis in die Abendstunden verbuchen.
Köstlich!

Nachts war es wirklich kalt, das hielt die Fische jedoch nicht von unseren neuen Baitz fern.

Sogar der Wasserkübel war gefroren.
Höchste Stufe!
Foto aus dem Bus.
Was für eine Schönheit!

Zu meinem Glück konnte ich dem See noch weitere Schönheiten entlocken. In Summe waren es dann 12 Exemplare bis 16kg in 20 Stunden. Für mich ist klar, die neuen Baitz sind der Wahnsinn!

#be_wize
Jürgen


Zusammenfassung und Ausblick

Wie du gesehen hast, sind die Tests unserer Baitz sehr erfolgreich verlaufen. Wir können mit Stolz behaupten, dass wir dir in Kürze eine hochqualitative Range zum Kauf anbieten werden. Sei gespannt was da kommt, du wirst begeistert sein!

In der nächsten Bank Story zeigen wir dir, wie wir unsere Baitz vor jeder Session behandeln bzw. vorbereiten. Weiters werden wir dir alle Details und Hintergründe unserer neuen Baitz-Range vorstellen! Bis dahin alles Gute, gesund bleiben und viel Erfolg am Wasser!

Dein wizetackle-team!


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